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Rückblick: Pfingstfreizeit

der Mädchenjungscharen

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29.05. - 02.06.2021

 

„Mit Abstand“ die beste Freizeit

 

Lange wollten wir es nicht wahrhaben, dass wir auch dieses Jahr die Freizeittage nicht wie erhofft und geplant mit den Mädels im Schwarzwald verbringen würden und selbst unsere Alternative einer „Freizeit ohne Koffer“ auf dem Plätzle in Eisingen nicht möglich sein würde.

 

Was wir vom 30. Mai bis 2. Juni dann aber erleben durften, war „mit Abstand“ die beste Freizeit – für die Bedingungen, die sich uns gestellt haben und denen wir uns gestellt haben.

 

Es war unser Ziel, dass die Mädels möglichst viele geliebte Freizeitelemente erleben können und dass sie dabei nicht den ganzen Tag vor dem PC verbringen.

 

Morgens gab es rund ums Thema „Räubertochter und trotzdem Königskind“ kreative Bibelarbeiten, bei denen die Mädels und ihre Familien in Videos und Präsenzelementen die Geschichten von Tom und dem Königssohn miterleben und entdecken konnten, was es bedeutet, als Königskind mit Jesus unterwegs zu sein.

 

In die Nachmittage haben wir die beliebtesten Programmpunkte der Freizeit gepackt – ein Krimimittag, bei dem man in Videomeetings die verschiedenen Personen befragen konnte, oder ein Bastelnachmittag mit der Möglichkeit, an Live-Video-Workshops teilzunehmen oder auch ganz „analog“ zu basteln. Und auch der Beautynachmittag durfte natürlich nicht fehlen. Ein Wellnessprogramm von Kopf bis Fuß für zuhause, bei dem so manche Mama auch mit „Urlaub gemacht“ hat. Besonders genossen haben wir die beiden Corona-konformen Dorfspiele, bei denen sich Mädels und Mitarbeiterinnen „ganz in echt“ begegnen und miteinander Spaß haben konnten. Abends erwartete die Mädels noch eine Gute-Nacht-Geschichte, ohne die natürlich kein Freizeittag beendet werden kann.

Den Tag über gab es dreimal die Möglichkeit, sich online mit den anderen Mädels und Mitarbeiterinnen zu treffen – beim Denksport am Morgen, in der bewegten Mittagspause oder beim Bibellesen am Abend.

 

Und das alles fand in unserem – mit unglaublich viel Kreativität, Zeit und Knowhow von unseren Technikqueens programmierten – virtuellen Freizeithaus statt, das von den Mädels ganz selbstverständlich in Besitz genommen wurde. Jeden Tag veränderte sich etwas – auch auf Wunsch der Mädels. „In unserem Zimmer stehen zu wenig Betten.“ „Wir wollen einen Kaktus auf dem Tisch.“ „Gibt es kein Bad?“ „Kann im Sing&Pray-Zimmer noch ein Klavier hin?“ – Am nächsten Morgen war es da!

Hier konnten die Mädels ein Zimmer beziehen und sich mit den anderen über Chat und Videomeeting treffen, die digitalen Programmpunkte abrufen, das Tagesrätsel lösen und die weiteren „Freizeit-Specials“ buchen – eine Bestellung am Kiosk, die dann nach Hause geliefert wurde, einen Kinoabend für zuhause inklusive Popcorn und das Freizeithighlight am letzten Abend: Burger to go für die ganze Familie.

 

Dass bei den Mitarbeiterbesprechungen bis tief in die Nacht erzählt, gelacht, gespielt und Blödsinn gemacht wird, das geht ja glücklicherweise auch online …

 

Vielen Dank an unseren Gott, der uns immer wieder neu motiviert und mit Kreativität ausgestattet hat, dem keine Grenzen gesetzt sind und der die Pusteblumensamen, die wir ausgesät haben, verbreiten und aufgehen lassen wird! Und vielen Dank auch allen Betern und Unterstützern!

 

Wir freuen uns schon, im kommenden Jahr dann endlich „ohne Abstand“ die nächste Freizeit zu erleben!

 

Für das Mitarbeiterinnen-Team, Dorothee Engel