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Was hält...

 

 

Jede Woche ein paar Gedanken über Gott und die Welt.

Diese Woche von Jens

 

 

anker

 

Was hält...

Alles verändert sich. Alles ?

 

Hast du es Dir bequem gemacht, denn es kann sein, dass es für dich etwas unbequem werden kann, denn ich fordere dich heute raus mit dem unserem Thema.

Besteht nicht das Leben aus  Veränderungen?  Die Frage hat mich beschäftigt und ich bin auf 2 Veränderungsarten gestoßen: 

 

Einmal die gewollte Veränderung zum Beispiel,

-          Jobwechsel,                                                     

-          Umzug                                                               

-          Neue Freunde,

-          Neues Outfit,

-          Heirat

 

Ich weiß nicht, wie es Dir geht und wie Du mit Veränderung umgehst. Wäre es nicht gut zu wissen, was und wer Dir Halt gibt?  Im letzten Jahr,gab es für mich die krasseste Entscheidung und Veränderung zugleich in meinem Leben, nämlich dass ich Gott die Führung meines Lebens anvertraut habe und zwar in allen Lebensbereichen! Du denkst jetzt, ja das macht doch jeder, wenn man sich für Jesus entschließt. Ist das so, wirklich jeder und in allen Lebensbereichen?

 

Und dann gibt es die ungewollten Veränderungen, globale und Lebensumstände zum Beispiel,

-          Aktuelle Situation Pandemie (Einschränkungen, Existenzängste)

-          11. September ( über 3.000 Mensch fanden den Tod)

-          Klimawandel

-          Unfall

-          Krankheit

-          Tod eines lieben Menschen

 

Klar ist, dass es Veränderungen im Leben gibt - ob wir wollen oder nicht. Gewollte oder ungewollte. 

Bei Veränderungen gehen oft Entscheidungen voraus, Entscheidungen, die wir treffen oder die andere für uns treffen.

 

In der Bibel (Hebr. 13,8) steht:  Jesus Christus ist derselbe, gestern und heute und für alle Zeit.

Von den Jugendlichen werde ich immer mal wieder verbessert, wenn es um das Gleiche oder Dasselbe geht.

Das Gleiche bedeutet, dass zwei unterschiedliche Dinge sich aufs Haar gleichen, während Dasselbe bedeutet, dass diese identisch sind. 

Also, wenn der Hebräerbrief davon spricht, dass Jesus Christus derselbe ist, ist Jesus identisch gestern und heute und für alle Zeit.

Das heißt aber auch, dass seine Zusagen, gestern, heute und in Zukunft genauso gelten wie vor ca. 2.000 Jahren

 

Wow.. Also mich hat das echt umgehauen.

Bekommt es jetzt nicht eine andere Bedeutung wenn Jesus zu Dir sagt,

 

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Math. 11,28 

oder

Ich aber bin gekommen, um Dir das Leben zu geben, Leben im Überfluss. Johannes 10,10

 

Wieso gehen wir eigentlich nicht zu Jesus, weshalb denken wir immer, wir müssen Vieles alleine schaffen? Wir verlassen uns immer auf Andere, aber nicht auf Gott!

Ich fordere dich heraus: Vertraust Du eigentlich darauf? Vertraust Du auf das, was Jesus zu Dir gesagt hat?

Wenn Du darauf vertraust, sind dann die Veränderungen -gewollt oder ungewollt- für dich noch so im Mittelpunkt deines Lebens? Lässt Du die Veränderung dein Leben bestimmen oder gibt es jemanden, der Dir in allen Entscheidungen und Veränderungen Halt gibt?

 

Ich möchte euch Dir eine Geschichte erzählen, es handelt von einem Schmied, einer alten Kette und einem Notanker.

 

„Der Alte ist ein Narr, dass er sich so viel Mühe gibt“.

So sagten die Leute über den Schmied, der in seiner düsteren Werkstatt mitten in der Stadt an einer großen Kette arbeitete. Doch der Schmied machte sich nichts aus ihren spöttischen Bemerkungen und arbeitete gewissenhaft weiter. Glied für Glied schmiedete er,

bis die Kette endlich fertig war und weggebracht wurde.

Eines Tages lag sie zusammengerollt an Deck eines großen Schiffes, das die Weltmeere befuhr. Lange Zeit lag sie da, als würde sie nie gebraucht.

Die Jahre vergingen. Aber eines Nachts kam ein schrecklicher Sturm auf.

Das Schiff geriet in große Gefahr, auf die Klippen geschleudert zu werden.

Ein Anker nach dem anderen wurde zu Wasser gelassen. Aber keiner hielt.

Die Ketten rissen wie Zwirnsfäden. Schließlich wurde der mächtige Notanker ins Meer geworfen.

Die alte Kette war rasch entrollt, bis sie straff gespannt war. Alle Matrosen schauten angstvoll zu,

ob sie wohl der ungeheuren Belastung standhalten werde.

Sie ächzte im schweren Sturm, während das Schiff mit seinem Riesengewicht an ihr zerrte.

Es war ein Augenblick äußerster, sorgenvoller Spannung.

Das Schiff mit seiner kostbaren Fracht von 1000 Menschenleben hing jetzt an dieser einzigen Kette.

Was wäre, wenn der alte Schmied auch nur ein einziges Glied der Kette nachlässig geschmiedet hätte?

Aber in jedem Glied steckte seine ehrliche Arbeit und Treue.

Darum konnte die Kette ihre Zerreißprobe bestehen und das Schiff sicher halten, bis der Sturm abflaute und der Morgen kam.

(Aus: C.E. Chowman, Alle meine Quellen sind in dir, Asslar, 12. Aufl. 1992, S. 106f.)

 

Wie viele Anker die Matrosen zu Wasser gelassen haben, das liest man hier nicht heraus,  aber dass keiner davon gehalten hat, schon. Bis auf die alte große geschmiedete Kette mit dem mächtigen Anker...

Sind die Anker die, die Matrosen,  ins Wasser gelassen haben nicht wie Hoffnungen, an die wir uns klammern? Wie viele Anker hast du gerade im Wasser und wie viele davon sind schon zerrissen, oder drohen vielleicht zu zerreissen?

An was klammerst Du Dich in deinem Leben?

An eine Liebe, die du nicht erwidert bekommst?

An das neue Outfit, damit andere Dich respektieren?

An deine Lebensplanung - Abschluss, Erfolg im Job, Haus gebaut Familie gegründet, und im

Rentenalter schön verreisen und es sich gut gehen lassen?

An die Hoffnung, dass wir bald genügend Impfstoff haben ?

 

Aber was passiert, wenn diese Hoffnungen/ Anker zerreißen? Was tun, wenn der Impfstoff nicht kommt oder wirkt, was wenn meine Lebensplanung nicht so eintritt, wie ich es geplant habe? Was gibt dir dann  wirklich Halt und Sicherheit?

Wird es nicht Zeit, die alte Kette (Bibel) aus dem Schrank herauszuholen und Sie auszuwerfen (zu lesen)? Eine Kette, die hält, egal wie stark der Sturm in deinem Leben Dich hin und her wirft. Der Anker, der dich sicher hält?

Jesus ist dieser Halt, Gott hat die Kette geschmiedet sehr sorgfältig, egal was die Menschen gesagt haben, er hielt an seinem Plan fest und das ist der Grund wieso wir heute eine Verbindung haben zu unserem Vater durch Jesus Christus.

 

Alles verändert sich, aber einer nicht:  Jesus Christus, er ist derselbe, gestern wie heute und in Ewigkeit!  Fang an, Jesus zu vertrauen. Fang an, dich mit Ihm zu beschäftigen und deinen Anker zu werfen, der Anker der Dich wirklich hält und trägt, Jesus Christus! Der größte Segen ist, wenn man sich auf Gott verlässt, denn der steht felsenfest!  


Liebe Grüße Jens Heidelberger

Kinder und Jugendreferent, FeG Bad Schönborn