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In meinen Gedanken

 

Die Gedanken des Monats kommen aus dem Leben von Erwin

 

 

nachdenken

 

 

Gott – in unseren Gedanken

 

„ … Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele

       und mit all deinen Gedanken!“

                                                                                                                                    (Matthäus 22,37)

 

 

Meine Gedanken sind einerseits wie ein wildes Pferd. Sie galoppieren schnell von einem Ort zum anderen und ich kann sie oft nicht bändigen. Andererseits sind sie wie ein Insekt. Sie schwirren permanent im Kopf herum und begleiten mich ständig. Manchmal erschrecke ich über meine Gedanken, wie unrein und schlecht sie sind. So ertappe ich mich immer wieder beim Autofahren, wenn ich mich über andere Verkehrsteilnehmer echauffiere. Aber zum Glück kennt mein Gegenüber nicht meine Gedanken. Denkst auch du manchmal so ähnlich?

 

Niemand kennt die Gedanken eines anderen Menschen. Aber Gott ist allwissend. Er sieht und weiß immer alles. Gott möchte, dass wir an ihn denken, und seine Gedanken über uns sind zahlreicher als alle Sandkörner an allen Stränden der Erde (siehe Psalm 139, 17-18).

Und das sind eine ganze Menge Gedanken!

 

Ich beschäftige mich zur Zeit besonders - oder in diesen besonderen Zeiten - mit dem Thema, wie ich in meinem Alltag Gott näher sein kann? Nicht nur in der Stillen Zeit oder beim Gebet vor dem Essen. Also unterbreche ich manchmal, aber immer noch zu selten, was ich gerade tue, halte inne und denke einfach: Gott ist jetzt hier dabei.

 

Dann nehme ich mir einen Moment Zeit um mir klar zu machen, was das für mich bedeutet. Durch dieses An-Gott-denken lebe ich in bewusster Interaktion mit Gott. Ich und auch du können ihm zu jeder Zeit nahe sein, indem wir mit ihm sprechen oder an ihn denken.

Gott ist mit uns, in jeder Sekunde unseres Lebens, doch wenn wir uns diese Tatsache zu selten ins Bewusstsein rufen, ist es, als sei er gar nicht dabei.

 

Worüber könntest Du zum Beispiel nachdenken? Vielleicht über das letzte Mal als du mit Gott etwas Besonderes erlebt hast und ihm dafür "Danke" sagen, oder über die vielen Segnungen in deinem Leben. Wir können uns auch Gottes Charakter in unserem Alltag in den Sinn rufen: er ist gut, gerecht, barmherzig, voller Vergebung (auch gegenüber anderen Autofahrern), nachsichtig, geduldig, weise, … … … . Gott ist dein Freund, also empfehle ich dir und auch mir, öfter an ihn zu denken und mit ihm über alles zu reden. Denn er interessiert sich immer für dich und für das, was du zu sagen hast.

 

Erwin Braun