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Was Gott wohl dachte

 

Jede Woche ein alltagstauglicher Impuls aus dem Leben. 

 

Diese Woche von Nicole

 

 

 

 

Was Gott wohl zur Weihnachtsgeschichte dachte

 

 

Als die Hirten auf dem Feld die Loblieder der Engel hörten, da dachte ich an den Garten Gethsemane. Dort sah ich meinen Sohn vor mir, wie er betete und rief: „Wenn´s möglich ist, lass diesen  Kelch an mir vorüber gehen!“

 

Als die Hirten vor Jesus knieten, da hörte ich in Gedanken die Kriegsknechte, wie sie Jesus bei der Folter verspotteten.

 

Als Maria das Kind in die Krippe legte, da dachte ich schon an das Kreuz, das aus demselben Holz gemacht wurde.

 

Als die Weisen aus dem Morgenland fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden?“, da sah ich die Inschrift über dem Kreuz: „Jesus von Nazareth, der Juden König“.

 

Als der alte Simeon Jesus auf den Arm nahm, da sah ich schon den zerschundenen Rücken meines einzigen, geliebten Sohnes.

 

Als Maria in Jesu Gesicht sah und ihm über die Stirn streichelte, da sah ich die Dornenkrone auf seinem Kopf.

 

Als Jesus die Arme zu seiner Mutter ausstreckte, da sah ich die Nägelmale in den Händen des Heilandes der Welt.

 

Als Jesus „Papa“ sagen lernte, da hörte ich: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

 

Aber als der Engel sagte: „Siehe ich verkündige Euch große Freude, denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr!“, da hörte ich auch Maria sagen: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

 

Und als ich den Stern über Bethlehem sah, da sah ich schon das Licht des Ostermorgens.

 

 

 

Gefunden von Nicole